Wer brachte eigentlich die Banane an Bord [Henrike Kröger]

Whitsundy Island - der Segeltrip, den man unbedingt gemacht haben muss. Das Highlight überhaupt. Mein Whitsundytrip - davon wird man in 10 Jahren noch berichten...

...wir haben heute den 2. Mai 2013. Es ist circa 11:00 Uhr - morgens. Eigentlich wäre ich jetzt noch auf meinem Segelschiff - eigentlich.

Wusstet ihr, dass man keine Bananen mit an Bord nehmen sollte? Falls nicht - TUT DIES NIEMALS - ihr werdet es bereuen...und gleich erfahren wieso.

Beginnen wir doch erst einmal mit dem ganzen Segeltrip. Vor über einem Monat buchte ich meinen Segeltrip zu den Whitsundy Islands. Es sollte mit dem super Katamaran der "Avatar" dort hingehen. Da alles schon über Wochen hinaus ausgebucht ist, bekam ich erst einen Termin am 30. April. 2 Tage, 2 Nächte. Kosten - so um die 400 Dollar.


Ich war natürlich schon 4 Tage vor meinem Segeltörn in "Airlie Beach", wo das Abenteuer beginnen sollte.


Am 30. April standen wir, das waren noch die Henrike und der Josch, sehr früh auf, um uns dann pünktlich um 8:30 Uhr morgens anzumelden, die restlichen offenen Kosten zu bezahlen und dann unsere Reiseunterlagen zu bekommen. Um 14 Uhr sollten wir uns dann am Hafen treffen mit den 23 anderen jungen Abenteurern.


So, taten wir das auch. Mit einem kleinen Rucksack nur mit den nötigstens Klamotten und Sachen - sprich, Zahnbürste, Zahnpasta, Handtuch, Bikini, 3 Tüten Chips und 4 Litern Wein - traten wir den 20 minütigen Spaziergang zum Hafen an. Dort angekommen wurden wir herzlich empfangen, lernten kurz alle anderen Mitreisenden kennen und bekamen unsere Schnorchelanzüge. Dann ging es zu unserem Katamaran. Die kleinen Kabinen wurden schnell mit allen gefüllt und dann ging es mit unserer 3-Mann-Crew auch schon los. Alle waren in bester Laune, die ersten Biere wurden geöffnet - die ersten Pillen gegen Segelkrankheit, sprich Unwohlfühlen im Magenbereich - die ich natürlich nehmen musste - wurden eingeschmissen. Alle lagen mit ihren Bikinis auf den großen Netzen und sonnten sich, fühlten sich glücklich, dass es endlich losging und dass das Wetter so schön mitspielte. Dann kamen wir auch schon gegen 16:30 Uhr in eine kleine Bucht an, wo der Anker dann auch schon ins Wasser fallen sollte. Kurz danach bekamen wir auch eine Antwort darauf, der Motor ist kaputt gegangen. Und als der gute "Rastamann" den Motor reparieren wollte, sprang die gute Spirale auch noch ab und verschwand in den Tiefen des Ozeans.


Man telefonierte wie verrückt, bis uns dann mitgeteilte wurde, dass die guten Stücke gleich in der Nacht noch gebracht werden und das Schiff dann repariert wird. Nun saßen wir auf dem Ozean. Was macht man da? Richtig, erstmal den Wein rausholen, trinken, quatschen, essen, Spiele spielen - es kommt ja Jemand morgen früh und repariert alles.


7 Uhr früh. Der nächste Morgen. Ich war natürlich schon wieder früh wach und ging nach oben an Deck. Dort saß auch schon unsere Crew - am telefonieren. Die Menschen, die das Schiff reaprieren sollten, sollten eigentlich schon um 5:30 Uhr da gewesen sein, waren sie aber nicht. Na gut, dann kommen sie halt ein wenig später. Erstmal Kaffe trinken und in Ruhe frühstücken. Das taten dann auch alle. Nach dem Frühstück - immer noch Niemand in Sicht. Okay, dann sonnen wir uns mal. Bikini an, ab aufs Netz und entspannen. Damit uns dann nicht langweilig werden sollte, machte unsere Crew ein Alternativprogramm - wir fuhren mit unserem kleinen Boot zur "Nala-Insel" und schauten uns eben eine Aboriginee-Höhle an. War ganz spannend, bzw. hatten wir kurzzeitig festen Boden unter den Füßen. Gut, das nahm alles so eine Stunde in Anspruch. Als wir dann wieder auf unserem Schiff waren - richtig - war immer noch Niemand gekommen. Also weiter. Es gab dann Lunch, wir sonnten uns, beschlossen dann unsere Schnorchelanzüge anzuziehen und dann vom Schiff aus immer ins Meer zu springen mit lustigen Stunts. Das war auch echt witzig.


So verging die Zeit ein wenig. Plötzlich, in der Ferne, konnte man ein Schiff sehen. Es war die "Spank me". Ein Boot, was man auch buchen konnte. Mittlerweile war es 15:30 Uhr. Jetzt endlich dachten wir, wird unser Schiff repariert. Endlich können wir schnorcheln fahren und noch so viele andere Sachen. "Rastamann" fuhr dann auch schnell mit dem kleinen Motorboot rüber.

Dann kam er wieder. Mit dem anderen "Kaptän". Ja, wie soll ich es sagen. Dann wurden wir darüber aufgeklärt, dass man unser Schiff nicht reaprieren kann, dass es noch genau 4 Plätze drüben auf der "Spank me" gibt und dass wir heute noch versuchen irgendwie mit dem kaputten Schiff zurück in den Hafen zurückzukommen. Die Plätze waren natürlich so schnell vergeben, wie keiner gucken konnte. Alle waren ziemlich schlecht gelaunt. Alle anderen Touren sind ja auch weitere dreieinhalb Wochen komplett ausgebucht. Keine Chance diesen Trip zu wiederholen.

WOLLEN DIE MICH EIGENTLICH AUF DEN ARM NEHMEN??? Pleiten, Pech und Pannen...das soll mich hier in Australien wohl verfolgen. Anders könnte ich meinen Trip hier in Australien nicht nennen.

Weiter zum Trip. Somit fuhren wir mit ungefähr einer Geschwindigkeit von circa gefühlten 10 kmH Richtung Hafen nach Airlie Beach zurück. Es wurde langsam dunkel. Man sah in der Ferne schon die Lichter des Hafens. Dann machte es "Rums". Jaaa...der Motor. Auch dieser versank in den Tiefen des Ozeans, ungefähr eine halbe Stunde vom Hafen entfernt. Somit musste wir hier Anker lassen. Zwei Boote wurden nun gebracht, um die Leute nach Hause an Land zu bringen, die jetzt wirklich die Schnauze voll hatten von dem Trip. Aber das hieß auch für diese Leute, sich auf eigene Kosten noch ein Hostel zu suchen und Essen zu bezahlen. Die 7 Deutschen, die Sparfüchse, blieben natürlich für diese Nacht auf dem Schiff. Schließlich konnte wir dort noch eine Nacht schlafen, es wurde uns als "Entschädigung" 60 Bier gebracht und ein Abendessen und ein Frühstück am nächsten Morgen sollte für uns auch noch drinne sein. Wieso soll ich dann an Land gehen? Nö...


Eine Frau kam dann noch kurz auf das Schiff, um uns dann noch über unser Geld und alles weitere zu erklären. Sie sagte uns dann, dass wir unser ganzes Geld was für den Segeltrip bezahlt haben, wiederbekommen. Damit waren dann alle erleichtert. Das hieß für uns, 2 Tage umsonst geschlafen und gegessen. Und gesegelt sind wir ja auch ein wenig.


Zu unserem Glück ist unser Schiff nachts nicht gekäntert. Es ist auch keiner mehr vom Boot gefallen. Also, es hätte auch noch schlimmer enden können. So wurden wir dann heute morgen gegen 9 Uhr zum Hafen gebracht und so sitze ich nun hier und warte auf meinem Bus, der mich um 20:10 Uhr ins zehnstündig entfernte Cairns bringen soll.

Um jetzt auf die Banane zu kommen. Die Bananen...Jemand holte während der Hinfahrt eine Banane raus - der Skipper fluchte und meinte, dass Bananen an Bord unglück bringen. Also, bringt nie Bananen mit an Bord...

Somit, HAKUNA MATATA - wenigstens ist nichts schlimmeres passiert und wir hatten eine super Truppe. Ich verabschiede mich. Bis zum nächsten und letzten Beitrag dann wohl aus Australien. Fühlt euch gedrückt. Hab euch lieb. Eure trotzdem gutgelaunte Meike

2.5.13 04:57, kommentieren

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FRASER ISLAND - HAKUNA MATATA

So, heute ist der 25. April 2013. Ich bin in Agnes Water - City of 1770. Hostel "Cool Bananas".

 

Letzte Woche Freitag, den 19. April fuhren Kerrie, Jennifer und ich dann nach Hervey Bay mittags mit dem Bus. Eine kurze Busfahrt. In Hervey Bay sollten wir um 16 Uhr spätestens da sein, da wir dort dann unser "Briefing" für Fraser Island erhalten sollten.


Hervey Bay - dort gibt es mal rein gar nichts - eine Straße, eine Allee - Ole Ole...


Also waren wir natürlich pünktlich in Hervey Bay, checkten ins Hostel "Palace Adventure" ein und gingen um 16 Uhr zu unserem Briefing, wo wir dann die 25 anderen Menschen/Backpacker kennenlernen sollten, die mit uns auf die Fraser Island Tour gingen.


Eine buntgemischte Truppe: 5 Israelis, 2 Dänen, 2 Däninen, 2 Candadierinnen, 2 Deutsche Jungs, 2 andere deutsche Mädels, ein Holländer, 2 Schweitzerinnen, 2 Schottinnen, ein Schotte, 2 Engländerinnen, 2 Engländer, 1 irisches Pärchen und vielleicht hab ich auch noch jemand vergessen...müsste mit circa 28 Leuten ungefähr hinkommen.


Uns wurde dann nun ein Zettel in die Hand gedrückt, was wir an Essen für die nächsten Tage so bräuchten. Kurz erklärt wann es losgehen sollte, in eine Liste mussten wir uns dann noch eintragen. Dann ging auch schon das Shuttle los zum Einkaufen.


Ja, das Einkaufen. Wir wurden einfach an dem Woolworth dann rausgesetzt - in einer Stunde sollten wir dann schnell alles einkaufen, was wir so benötigen würden. EINE verdammte STUNDE reicht in einem ÜBERDIMENSIONALEN Supermarkt defintiv NICHT aus, um auf die schnelle mal eben von nichts zu wissen, was man die nächsten 3 Tage essen soll/will. Alle stürmten in diesen Supermarkt und alle waren in ihren "2er Gruppen" unterwegs und kauften ein. Ja...nur die Meike alleine.


Nur mal so zur Logik - es wäre viel sinnvoller gewesen, wenn man sich vorher mit allen zusammen für 1 bis 2 Stunden oder was auch immer an einen Tisch gesetzt hätte und dann einen Essensplan aufgestellt hätte und dann als Gruppe GEMEINSAM eingekauft hätte. A ist es einfach einfacher und B es ist GÜNSTIGER! Halleluja, so hab ich für mich alleine für 60 Dollar eingekauft, anstatt wie alle anderen für 30...ich kann mir ja schlecht ein halbes Toastbrot im Supermarkt kaufen...grrr! So fing die Scheisse da schon gut an. Ja, ich hätte mit Kerrie und Jennifer einkaufen können, aber die essen grundsätzlich den ganzen Tag nur Chips oder ich weiss nicht was...das war mir dann auch zu doof. Den Alkohol kauften wir dann aber zusammen - 8 Liter für 2 Abende. (hat dann mal gerade so gerreicht - NICHT!)


So, dann waren wir alle wieder im Hostel und dann gingen auch alle schon fast schlafen bzw ihre Sachen in kleinen Rucksäcke verstauen und duschen, denn am nächsten Tag sollten/mussten wir ja um 6 Uhr auschecken.


Also, 4:50 Uhr war meine Nacht dann auch schon zu Ende. Ich stand auf, packte meinen Backpacker zusammen, machte mich fertig, zog mein Bett ab und frühstückte erstmal in aller Ruhe. Das ist übrigens die beste Zeit, um einfach mal alleine zu sein und keiner schlawenzelt um dich herum...! Als ich dann fertig war, standen die anderen dann auch mal auf - so gegen 5:50 Uhr. Da war die Deutsche natürlich schon Startklar.


Nach dem Auschecken hatten wir dann im TV-Raum eine Videoeinweisung, wie man sich auf Fraser Island verhält und wie man mit dem Auto fahren soll. Dies dauerte ungefähr eine halbe Stunde, in der ich auch locker wieder einschlafen hätte können.


So, jetzt nur noch mal zur LOGIK: Man hätte das ganze auch am Abend vorher zeigen können, dann hätte man locker auch eine Stunde später aufstehen können. Wenn ich das mal planen könnte...tzzzz.


Nun gut, dann stürzten alle nach Vorne zum Hostel wo dann alle über 21-jährigen ihre Führerscheine abgeben mussten, da diese dann auch nur mit dem Auto fahren durften. Gruppeneinteilung gab es auch nicht. Man ging einfach zu einem Auto - in meinem Fall, wo einfach noch ein Platz frei war. Somit landete ich in einem Auto mit den 2 Dänen, den 2 Schweitzerinnen und dem einen Holländer. Die Gruppe war so super, dass ich bis jetzt noch nicht mal die Namen der Leute aus meinem Auto weiß.


Am Anfang schienen die auch noch ganz nett zu sein, so wie alle. FEHLER! Ich habe in meiner Zeit hier in Australien noch nicht einmal so welche Leute kennengelernt, die so auf sich selbst fixiert waren und sich nicht für andere Leute interessiert haben und dazu noch so verdammt LANGWEILIG waren...! Der Trip nach Fraser war wirklich wunderschön und super cool, aber von den Leuten her eine einzige Katastrophe. Die einzigen coolen Leute waren die Engländer, die sich den ganzen Tag die Jim Bean Cola reingezogen haben.


Naja, so nochmal zum Trip. Wir fuhren dann mit den insgesamt vier Autos eine halbe Stunde lang von Hervey Bay aus zur Fähre. Eine Stunde dauerte die Überfahrt, wo ich dann das erste Mal Deplfine zu sehen bekam. Traumhaft. Auch die Aussicht aufs Wasser und dann hinüber zu Fraser war atemberaubend.
Als wir dann drüben ankamen, liefen alle zu den Toiletten und zogen dann ihre Bikinis und Badeshorts an.

Dann gabs eine weitere kleine Einweisung von unserem Guide "Damo". Alle wieder in ihren Autos sitzend fuhren wir über sandige, mit fiesen gespickten Löchern zu unserem ersten Ziel, den "Lake Birrabeen". Dort hatten wir dann eine dreiviertel Stunde Zeit, um in den See zu gehen und zu baden, uns zu sonnen und man sollte sich mit dem Sand peelen. Ja, das sollte man wirklich gemacht haben, danach hat man eine babyweiche Hat - überragend.


Nebenbei - auf Fraser Island sollte man nicht ins Meer gehen, da es dort von Haien nur so wimmelt. Also - nicht rein da. Natürlich gibt es immer ein paar Bekloppte, die ins Wasser gehen und zum Beispiel das surfen dort ausprobieren.


Danach ging weiter zur "Central Station". Dort hatten wir unser Lunch und einen kurzen Spaziergang in den Wald. Von dort aus fuhren wir dann weiter zu einem anderen Fluss. Um dort aber hinzugelangen musste man einen Marsch über 3 Kilometer hinlegen. Um dann dort eine halbe Stunde zu verweilen, kurz baden, sonnen und sich dann wieder auf den Rückweg zu machen.


Ich hatte so Sodbrennen verdammt an diesem Tag. Mein Magen spielte verrückt und woran lag es? Ich fand es natürlich auch erst am nächsten Tag heraus. Ich hatte meinen Tabak getauscht und von dem blöden Tabak bekam ich Sodbrennen. Also niemals "Winfield GOLD" rauchen. Somit musste ich mir überteuerte "Winfield BLUE" Zigaretten in dem vereinsamten, alleinstehenden Supermarkt auf der Insel kaufen. War auch gar nicht teuer - nur 30 Dollar. *hahahaha*


Nach dem Wandern ging es dann auch schon zu unserem "Camp". Zelten war angesagt. Keine Duschen, keine Toilette. Aber die Meike war ja bei den Pfadfindern, somit machte mir das ja auch nichts aus, dafür den anderen um so mehr.


Ich hab mir dann das Zweier-Zelt mit den zwei anderen deutschen Mädels, der Sonia und der Inga geteilt. Die beiden waren echt super nett und lieb.
Alle preparierten dann ihr Essen für sich alleine oder in ihrem Zweiergespann wohl eher. Und alle fingen dann an zu trinken. Da ich aber so dolle Sodbrennen hatte, konnte ich noch nicht mal vernünftig essen geschweige denn was trinken. Der Abend endete für mich um 20 Uhr im Zelt. Aber ich habe nix verpasst diesen Abend, da nicht wirklich Stimmung aufkam und die meisten wohl eher mit sich und ihrer Gruppe beschäftigt waren.


Zu meinem Glück dann auch noch, war mein gemieteter Schlafsack für 9 Dollar dann auch noch kaputt, und somit fror ich die ganze Nacht, bzw zwei Nächte. Ich habs überlebt.


Der nächste Morgen - er startete für alle um 7 Uhr früh. An diesem Tag ging es zuerst zu einem See namens "Eli Creek" wo wir dann alle erstmal in den Fluss sprangen um uns zu "duschen" eher zu waschen, was so möglich war ohne Shampoo, Duschgel und was auch immer. Dann ging es denn Tag noch nach "Happy Valley", dem Schiffswrack, "Cathedral Beach", "Idian Head" und dem überaus richtig hammer coolen "Champagner Fall". Dieser Champagner Pool ist eine kleiner "Pool" mit Meerwasser, der aber von Meer durch Steine abgetrennt ist, aber durch die hohen Wellen kommt in diesen "Pool" das Wasser durch.


Danach ging es noch einmal zu unserem morgendlichen Fluss, wo wir dann nochmal uns ganz schnell baden durften um das Meerwasser abzuwaschen und dann auch schon wieder ins Camp. Dort spielte sich dann das gleiche Szenario ab, essen und trinken - diesmal auch für mich - Stimmung gleich null. Die Leute einfach langweilig...!


Ich ging dann so gegen 23 Uhr schlafen, da ja auch nicht viel los war. Die Leute waren eher mit sich selbst beschäftigt. Die Schweitzerinnen, die sonst so wortkarg waren, blühten in Gesellschaft männlicher Wesen komischerweise immer auf und der Holländer, der im Auto anfing die verbotene dritte Strophe unserer Nationalhymme zu singen und als wir uns über Deutschland unterhielten und ich dann sagte "Good Beer, Good food, Good Cars" dann meinte "But shit people", hatte ich dann auch keinen Bock mehr.


Den letzten Tag verbrachten wir dann an einem weiteren Fluss bis um 13:30 Uhr. Danach fuhren wir dann zur Fähre und fuhren ins Hostel zurück.
Achja, ich vergaß, dass ich dann am letzten Tag noch das Auto getauscht habe, da es mir mit diesen komischen Leuten dann einfach zu doof war. Im Auto der Engländer war es dann ein wenig lustiger. Dort konnte ich dann auch nochmal selbst Auto fahren. Diesen Trip muss man auf alle Fälle gemacht haben.


Fazit - Scheiss auf die Leute, mach dein Ding - HAKUNA MATATA - Fraser war trotzdem geil! Leute abhaken und weiter gehts. Es kommen bessere Menschen.
Das wars dann auch mit Fraser. Den nächsten Tag fuhren Jennifer, Kerrie und ich dann nach Agnes Water. Hier bin ich nun. Nächster Bericht über Agnes folgt.

So, sind wir nun nachmittags gegen 14:30 Uhr mit dem Bus nach Agnes Water gefahren. Die Busfahrt war sehr lustig, da wir alle zusammen, Kerrie, Jennifer, Ian, Owen, Richie und ich "Wer wird Millionär" - natürlich die englische Version - spielten. So verging ein wenig die lange Fahrt. Wir kamen nicht pünkltich in Agnes Water an, da wir ein kleines Problem mit der Bustoilette hatten und dafür über eine halbe Stunde anhalten mussten. Um es genau zu sagen, manche Leuten vergaßen die Spühlung zu betätigen, somit schwamm die Scheisse darum und der ganze Bus stank nach Scheisse und Pisse...dies musste dann behoben werden. Gott sei Dank, da wir alle hinten bei der Toilette im Bus saßen und der Gestank schon ziemlich widerlich war.


In Agnes angekommen, lernte ich noch die zwei Deutschen Boris und Frank kennen. Die beiden waren ziemlich cool. Frank war schon an die 40 Jahre alt und machte einen 4-wöchigen Urlaub hier an der Ostküste. Und die Viola aus Berlin nicht zu vergessen. Die Viola kommt lustigerweise aus Frohnau. Wer jetzt weiß, dass meine Tante und mein Onkel in Frohnau wohnen, dann ist das schon echt cool. Naja, also saßen wir alle abends dann noch zusammen.


Am nächsten Tag war es dann endlich soweit. Meine erste Surf-Stunde. Ich muss ja sagen, dass ich mich lange drum gedrückt habe, da ich der Ansicht war, dass ich es A nicht kann und B es einfach viel zu teuer war an diesen Surfkursen teilzunehmen. Aber hier in Agnes Water gab es einen vierstündigen Kurs mit allem für 22 Dollar. Ich muss sagen, ich werde wohl im nächsten Leben Surf-Profi. Nach der dritten Welle - man glaubt es kaum - stand ich auf meinem Surfbrett. "Congratulations" für mich! Ich konnte es wirklich selbst kaum glauben. Das paddeln in die Welle hinein, war erst ein wenig anstrengend, aber auch dieses meisterte ich mit Bravur. Surfen macht schon tierischen Spaß. Das sollte ich wohl nochmal wiederholen.


Als wir dann zurück im Hostel waren, sind wir schnell duschen gegangen und dann ging es mit Franks "Volkswagen" dem "Jetta" auch den weißen Flitzer genannt in die Stadt "1770". Naja, da ist eigentlich gar nichts, nur eine Straße mal wieder und ein Denkmal zum dem "Captain Cook", zudem wir uns dann lustige Geschichten ausdachten. *hihihihi* War bei uns jetzt lustiger als es sich dann hier jetzt anhört.


Da ich bei meinem "Glück" - ich weiß nicht warum bei mir immer alles so chaotisch ist - ich meine PIN-Nummer für meine Karte vergessen hatte, war ich ziemlich verwirrt und suchte erstmal überall in meinen Unterlagen, ob ich sie irgendwo aufgeschrieben hatte. Ich hatte den PIN natürlich schon zweimal falsch eingegeben. Diesmal hatte ich wirklich Glück und hatte sie in meine Unterlagen geschrieben. Erleichtert konnte ich dann Geld vom Geldautomaten abheben. Darauf gönnte ich mir dann wirklich mal eine Flasche Wein und teilte mir die Flasche mit Viola. Dann ging es mir wirklich gut.


So, jetzt sind wir bei "Heute" angekommen. Viel gemacht habe ich nicht. Ich habe meine Fotos auf dem laptop sortiert. Habe mir den "Lonly Planet" über Thailand angeschaut, habe natürlich irgendwie jetzt mehr als 2 Stunden diesen Blogeintrag geschrieben, in der Hängematte ein Buch gelesen. Gerade habe ich noch schnell geduscht, jetzt werd ich mir Essen kochen und dann geht es ab in die 10-stündige Busfahrt nach Airlie Beach.


So, jetzt drückt mir mal die Daumen, dass ich endlich mal Glück haben werde. Ich muss nämlich noch meinen Flug umbuchen...

 

...fühlt euch gedrückt. Ich werde mich kurz vor den "Whitsundys" nochmal melden. Bis dahin - Alles Gute - vermiss euch und hab euch lieb. Viele Küsse eure Meike

Achja, mir geht es aber trotzdem wunderbar. Ihr kennt mich ja.

26.4.13 00:44, kommentieren

Überall - Nirgendwo

Hallo ihr Lieben,

jetzt finde ich mal wieder etwas Zeit, um weiter zu schreiben.

Heute haben wir Dienstag, den 16.04.2013. Ich bin in Rainbow Beach. Hostel "Pippies Beachhouse".

Von Mittwoch bis Freitag war ich Brisbane. Ich bin mit der Manuela aus der Schweiz von Byron Bay nach Brisbane mit dem Bus gereist. In Brisbane angekommen, sind wir in unser Hostel "Base Central". Brisbane ist eine kleine Stadt. Man kann sich eigentlich relativ schnell alles anschauen und findet sich auch recht schnell zurecht. Sushi gibt es dort alle 3 Meter für 2 Dollar die Rolle. Für Sushi-Liebhaber genau das Richtige.


Am Mittwoch haben Manuela und ich uns auch schon ein wenig Brisbane angeschaut, da wir schon früh morgens dort angekommen sind. Die Stadt und den Botanischen Garten - natürlich ein Witz im Gegensatz zu Sydney. Abends waren wir dann aber so kaputt von der Fahrt und dem Sightseeing, dass wir früh schlafen gegangen sind. Aber natürlich auch, weil wir am nächsten Tag früh raus mussten, da wir in den "Australia Zoo" gefahren sind.


DONNERSTAG - DIE REISE IN DEN "AUSTRALIA ZOO" - Fangen wir mal da an, dass so eine Reise mit dem Zug, die ungefähr eine Stunde dauert, 15,30 Dollar kostet. Aber natürlich nicht hin und zurück - sondern EINE FAHRT! Okay, man denkt sich dann, dass man das ja auch nur einmal macht...aber hinzukommt ja auch noch der Eintrittspreis - 59 Dollar - ja mei, spinnen die denn? Der Zoo muss echt super sein für so viel Geld...Ja, haste falsch gedacht. Man fängt an mit den Krokodilen - die liegen aber alleine alleingelassen jeder für sich in seinem "Gehege" - dann gehts weiter zu den Schlangen. Die bin ich natürlich übergangen. BÄH - ich bekomme schon Herpes, wenn ich an diese schleimigen Tiere denke. Aber wir wollten ja eh ganz schnell zu den Koalas und den Kängeruhs. An den - wo auch immer sich  befunden haben, ich habe sie nicht gesehen - Vögeln vorbei, kamen wir dann auch blitzschnell zu den freirumlaufenden Kängeruhs. Jipiieehh...das erste Kängeruh. So einfach war es dann aber auch nicht Fotos mit den Kängeruhs zu machen - denn wenn man kein ÜBERTEUERTES Futter vorher gekauft hatte, dann haben die dich einfach ignoriert. Gehst du  zu einem Kängeruh, dann schnüffelt es an dir und sucht in deiner hand erstmal nach Futter - haste keins - dreht sich das Tierchen um und zeigt dir seinen Arsch - gut geschult sag ich dazu nur - WAS FÜR EINE FRECHHEIT! Naja, nach mehreren Festhaltaktionen, vielleicht auch leichtes Tierquälen, haben wir ja dann unsere Fotos bekommen. *hahahaha* Aber wir wollten ja eh zu den tollen Koalas, die sind auch bestimmt viel cooler.

Pustekuchen Leute, ein Gehege weiter tummelten sich diese kleinen süssen Koalas auf den Bäumchen...aber nicht anfassen und auch keine Fotos, bitte nur mit Absprache der danebenstehenden Zooaufsicht. HALLO? ICH.WOLLTE.DOCH.ABER.SO EIN TOLLES FOTO - Ja, das kannste haben - 20 Dollar mein Kind...! Und weil wir natürlich so blöde Touris sind, haben wir NATÜRLICH auch 20 Dollar! für ein 3-SEKÜNDIGES FOTO bezahlt. Du stellst dich also schön in eine Reihe an, bezahlst 20 Dollar, darfst dich auf den "Stern" stellen, der Koala kackt dann nochmal schnell bevor du ihn dann auf den Arm bekommst für 3 Sekunden, es wird schnell ein Foto geschossen und dann wird dir das Ding auch schon wieder aus der Hand gezogen. Achja, vorher bekommst du noch schnell in 5 Sekunden erklärt, wie du den Koala zu halten hast. UND DAs FÜR 20 DOLLAR! HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH AN DEN ZOO - IHR WISST WIE MAN GELD HOLEN KANN!!! Aber egal, dafür hab ich ein super Foto mit einem Koala. Aber nochmal auf den Koala zu sprechen zu kommen - das Vieh stinkt höllisch!!! Das wollte ich noch mal kurz sagen!


Ja, dann kann man in dem "wunderbaren" "überteuerten" Zoo noch so einige andere Sachen machen - kostet aber - für viel Geld kann man bestimmt ganz tolle Sachen machen, wie mit einem Tiger spazieren gehen. Es hat dann aber leider in Strömen geregnet, und somit hatten wir nach ein paar anderen Tieren, die man auch in Deutschland im Zoo sehen kann, keine Lust mehr da zu bleiben und sind dann wieder nach Brisbane reingefahren! War also ein einmaliges Erlebnis im Zoo. Wer möchte und dort auch mal hinmöchte, darf sich gerne ein paar Tipps von mir geben lassen.

So viel hab ich gar nicht in Brisbane unternommen. Kann man auch nicht. Abends mal in der Bar/Disko "Down Under Bar" direkt unter dem Hostel am "Sozialen Leben" teilgenommen und so ging es dann auch am Sonntag wieder weiter nach Noosa.


Noosa. Hostel "Flashpackers". Überragendes Hostel. Achja, ich bin dann wieder alleine weitergereist, die Manuela ist dann nach Cairns geflogen den morgen. Zum Hostel zurück. Ich hatte ein Barbie-Zimmer - Pinke Bettdecken und pinke Kopfkissen. Modernes Bad, sauber. Fön und Glätteeisen standen zur freien Verfügung. EIN TRAUM. Nicht zu vergessen das Frühstück war auch inklusive. Und endlich - ÄLTERE MENSCHEN ÜBER 20 JAHRE!!! Himmlisch dieser Ort. Für alle sehr zu empfehlen! Und kostet quasi auch das Gleiche wie die anderen Bruchbuden.


Dort im Zimmer Nummer 3 - natürlich im "Female Dorm" - ich nehme immer ein Mädelszimmer, da man da in Ruhe schlafen kann - hab ich die Nadine, 28 Jahre alt, aus Münster kennengelernt. Mit der hab ich dann abends noch länger gequatscht und wir sind dann den nächsten Tag auf große Wandertour im National Park gegangen. Wunderschön, aber diese ganzen Treppen waren auch mega anstrengend. Aber zumindestens hat es nicht geregnet und die Sonne schien das erste Mal den ganzen Tag über nach zwei Wochen Dauerregen. Nach unserer dreistündigen Wandertour kamen wir dann auch am "Main Beach" an und sonnten uns den ganzen Nachmittag über und gingen ins Meer.


Das war dann auch schon Noosa - und heute bin ich dann in Rainbow Beach angekommen. Kleines Kaff - nich viele Leute - es blitzt und regnet gerade wieder in Strömen. Leider muss ich hier 3 Tage bleiben, weil mein Trip am Freitag von Hervey Bay erst losgeht nach Fraser  Island. Aber ich habe hier beim Einkaufen meinen lieben Freund den Marius wiedergetroffen. Man trifft immer die selben Leute auf seinen Reisen. Bekannte Gesichter an allen Ecken. Das ist schon witzig.

Dafür konnte ich schonmal meine Asien Tour planen. Wahrscheinlich werde ich zuerst nach Kuala Lumpur, Malysia, reisen, dann von da aus nach Phuket, wo es dann weiter geht auf die Inseln Thailands wie Ko Samui, Ko Pan Gnan, Ko Phi Phi, dann nach Bangkok, ins Landesinnere rein, dann Kambotscha, und dann nach Vietnam und dann nach Singapur und von da aus nach Deutschland zurück. Vielleicht dreh ich es auch und fange in Vietnam an. Mal schauen...ich muss mir noch einen genauen Plan überlegen. Vielleicht mach ich das aber nicht, und lasse einfach alles auf mich zukommen. Wir werden sehen.

So, mir gehts immer noch wunderbar. Ich langweile mich nur gerade das erste Mal. Schon komisch...

Damit verabschiede ich mich jetzt auch. Bis zum nächsten Mal. Haltet die Ohren steif. Ich hoffe euch geht es gut.
Eure immernoch in Down Under travellende Meike

1 Kommentar 26.4.13 00:40, kommentieren

...Lebenszeichen.

Es ist heute der 7. April 2013. Ich bin in Byron Bay gestrandet. Hostel "Aquarius". (Okay, heute ist jetzt der 8.4.2014)

 

Lassen wir mal Revue passieren. Sydney wurde mir auf Dauer zu langweilig. Die meisten meiner neuen "Freunde" sind auch weitergezogen. Ich hab natürlich auf meine letzten Tage dort noch die Blue Mountains angeschaut. Überragend von der Landschaft her. Als würde es kein Ende geben. Nur Wald und Felsen...man fühlte sich einfach frei.

Nun gut, also stieg am Mittwoch, den 3. April 2013 in den Bus um 23 Uhr und musste eine 12 stündige Busfahrt nach Byron Bay bewältigen.Tränenreicher Abschied von allen meinen neuen Freunden im Hostel. Es ist irgendwie komisch, aber man kennt manche Menschen erst einen Tag, aber ist so als würde man sie schon ewig kennen. Es ist wie eine kleine Hostelfamilie. Nach zwei Wochen Sydney ist man dann schon so wie eine kleine Familie. Somit viel der Abschied auch ein wenig länger aus - ich hab fast meinen Bus verpasst, da ich die U-Bahn um 1 Minute verpasst habe und somit 12 Minuten auf die nächste warten.

Über Nacht ging die Fahrt gut. Dick eingepackt - da die Klimaanlagen in den Bussen dich umbringen - das heißt: Man erfriert! - mit ein bisschen Alkohol - vorher noch schnell getrunken - konnte man auch gut schlafen.
Ich habe ein paar Tage vorher über "Wicked Travel" die Busreisen - ein sogenanntes "Bushopping" gebucht - damit kann man von Sydney bis nach Cairns, so oft wie man möchte hin und her fahren und überall stoppen und wieder weiterfahren, so oft und wann man möchte. Zusätzlich habe ich auch schon meine Trips nach "Whitsunday Island" und "Frazer Island" gebucht, hinzu kommt ein Skydive über das Great Barrier Reef - FÜR MEINE MUTTI: SKYDIVE = FALLSCHIRMSPRUNG - 25 Sekunden freier Fall - das wird ein Spaß.

 

Über das "Wicked Travel" bekommt man in jeder Stadt vergünstigte Hostels. So kam ich am Donnerstag morgen um 11:15 Uhr in Byron Bay an und ging in mein vorgebuchtes Hostel "Main Beach Hostel" - es regnete in Strömen!!! Wenn es regnet, dann aber richtig und aus allen Löchern. Erster Blick - nur 18 Jährige kleine Kinder. Unfreundliche Menschen. Es regnete und es war echt kein Spaß da zu sein. keine offenen Menschen mit denen man sich unterhalten konnte. Jeder hat seinen eigenen Scheiß gemacht...so saß ich da nun 2 Tage, im warsten Sinne des Wortes, wie bestellt und nicht abgeholt, einfach dumm da. Man konnte ja auch nix machen, da es den ganzen Tag geregnet hatte. Also beschloss ich am zweiten Tag das Hostel zu wechseln.

 

@Anne: Du bist die allerbeste für deinen Tip mit dem "aquarius"! Ich liebe dich dafür.

 

Ich bin dann zum anderen Hostel gegangen und hab nach einem Bett gefragt und Gott sei Dank hatten sie auch am nächsten Tag ein Bett für mich frei. Hier ist es überragend gut. Gleich neue Leute kennengelernt, die Atmosphäre ist super, die einzelnen Zimmer sind super. Ich bin natürlich wieder auf einem Mädchen Zimmer, 8 Bett. (Da kann man wenigstens in Ruhe schlafen - Jungs nicht erlaubt - also kein rumgevögele nachts - ich kann in Ruhe schlafen) Das witzige war, dass ich gerade angekommen war und meine Sachen ausgepackt habe und bin gerade nach draussen und da kam ein Mädchen, die mit mir schon in Sydney im "Original Backpackers" war, die Manuela aus der Schweiz. So trifft man sich wieder. Am gleichen Tag trudelten dann lustigerweise auch noch der Marius und der Sebastian ein, mit denen ich auch schon in Sydney im Hostel war. Somit konnte die Party starten. Wir haben dann zwei mal 30 Bier geholt und ein paar Trinkspielchen gespielt und dann sind wir ab in das "Chiky Monkeys" (wie auch immer geschrieben), dort wo alle auf Tischen und Bänken tanzen. Es war ein super Abend. Viel Spaß gehabt.

 

Auf meinem Zimmer hier sind übrigens die Joey aus Irland - typisch irisch - rote Haare und trinkt irischen Tee mit Milch, drei Mädels aus Südafrika, die Manuela natürlich aus der Schweiz und gerade eben ist noch die Sarah aus Südkorea eingetrudelt. Und jetzt noch die Boney aus Amerika.

Ziemlich international diesmal. Ansonsten lungern hier nur Deutsche und Skandinavier rum - die meisten kommen aus Schweden.
Was kann man zu Byron Bay sagen - wunderschön, wenn die Sonne scheint. Man ist angekommen, wenn man ins "Aldi" geht - ja Aldi gibt es auch in Australien und viel günstiger als Woolworth - und neben dir Jungs mit Shorts und nem Surfboard an der Kasse stehen. Das ist Byron Bay - einfach geil. Die meisten surfen hier. Es ist quasi wie Urlaub.


Was kann ich noch schreiben - Gedanken - im Moment keine - einfach Leben...! Keinen Plan haben was morgen passiert. Den Tag, den Moment genießen. In den Tag hineinleben. Kein Streß. Ungebunden sein. Frei sein. Weitere Pläne? Noch keine. Eine Woche erstmal in Byron Bay verweilen, dann weiterziehen - vielleicht direkt Brisbane, vielleicht eine Nacht noch in Surfers Paradise schlafen und dann nach Brisbane. Was ich schon weiß? Die nächsten Tage nach Flügen für Asien schauen. A es ist günstiger, B die Ostküste ist viel zu kurz um die ganzen Monate hier zu verschwenden - reisen - erleben - leben - frei sein. Ich liebe es. Ich möchte immer noch nicht zurück. Ich fühl mich pudelwohl. Heimweh? Nein. Fernweh - mehr sehen, mehr erleben, mehr reisen.

Also mir gehts gut. Ich hoffe euch auch. Bei Tina ist auch alles gut. (Danke fürs einstündige Skypen gerade - war schön) wer noch mal skypen möchte: sunshine.meike (vorausgesetzt das internet funktioniert endlich mal! so teuer hier)

 

Apropos teuer: Alles TEUER...Klamotten (ausser man findet was günstige, aber sicherlich nicht in Byron Bay), Essen, Trinken...ALLES!
Damit wäre ich beim Essen. Ja da ja alles teuer ist, hauptsächlich alle von 1 Dollar Nudeln ernähren - gibts bei mir auch nur billig Zeug auf den Tisch. Bisschen Cornflakes mit Milch, tagsüber dann was so im Angebot ist im Supermarkt - abends Instantnudeln oder Thunfisch aus der Dose, Tomatensauce ist auch billig, oh und Tiefkühlgemüse für 1kg 1,49 Dollar. Das ist ein Schnäppchen...Fleisch? Schon lange nicht mehr gegessen. Oh jetzt bekomm ich Hunger - schönes Hühnchen wäre überragend. *hahahaha*

Soooooo - Wer eine Postkarte haben möchte,bitte Adressen per Nachricht bei Facebook schreiben.

 

Eins möchte ich noch gerne sagen: *hahahahaha* EIN DANK AN JONAS! WERDE GLÜCKLICH MIT DEINER ALTEN HÄSSLICHEN SCHABRAKE -  DAFÜR LEBE ICH & HABE DIE BESTE ZEIT MEINES LEBENS!!! ICH DANKE DIR, WEIL JETZT GEHTS MIR VERDAMMT GUT! AUCH OHNE DICH! F*** YOU! Boah, das musste jetzt mal raus! Jetzt gehts mir gleich nochmal besser.

8.4.13 09:25, kommentieren

24.März 2013

Soooo...leider hatte ich in den letzten Tagen nicht so viel Zeit etwas zu schreiben. Somit möchte ich das jetzt nachholen...

...es ist mittlerweile schon schwierig, die letzten Tage noch einmal zusammen zu fassen, da hier so viel passiert.

Jetzt ist es 10:00 Uhr australische Zeit. Sonntag. 24.März. Die Sonne scheint.

Um wieder ein wenig in meine "Karla Kolumna" reinzukommen, werd ich mal für alle ein wenig ein Hostelleben beschreiben.

Hier im "Orginal Backpackers" Hostel in Sydney, ist es so, dass man eine gemeinsame Küche hat. Kaffee gibt es morgens umsonst -> der gute Instant coffee - dein Frühstück kann man sich selber kaufen, der Supermarkt ist eben 5 Minuten zu Fuss um die Ecke. Morgens trifft man dann die Leute, die gerade erst von der Party nach Hause gekommen sind oder vereinzelte, die den vorherigen Abend dann schon früher abbrechen mussten - Sydney = Dauerparty = kein Schlaf.

Um jetzt noch einmal auf mein Zimmer zurückzukommen. DANKE DANKE DANKE, dass ich ein Mädchenzimmer habe. Die Mixed Zimmer sind teilweise Stundenzimmer :D manche Männer, vor allem die Franzosen und Engländer bringen im Stundentakt irgendwelche Frauen mit nach Hause und man kann natürlich total super schlafen, wenn das Hochbett wackelt und es gegen die Wand klatscht. Mittleweile ist es aber schon wieder lustig, weil der eine Franzose, ich glaube zu jeder Frau, jedesmal genau die gleichen Trix und Maschen anwendet, um sie rumzubekommen. ich kann mittlweile schon mitsprechen. *hahahaha* Aber wirklich...ich würde durchdrehen, wenn ich in dem Zimmer neben mir schlafen müsste.

Freitag hab ich mich mit Brooke getroffen. Brooke ist eine gute Freundin aus Imkes (meine Schwester) High School Year aus Amerika. Sie studiert witzigerweise gerade auch für ein Semester in Sydney. Und somit konnte mir Brooke schon mal ein wenig Sydney zeigen.

Ja abends gab es dann den großen BBQ-Abend - für 5 Dollar bekommt man dann im Hostel ein großes Dinner & isst dann zusammen etc. Also eigentlich trifft man sich eh immer abends beim Essen. Entweder man kocht zusammen, oder trifft spontan jemand beim Essen machen oder man lernt auch einfach jemand neues kennen. Man lernt hier eh immer alle 5 Minuten jemand Neues kennen. Das ist so lustig, weil eigentlich kennt man manche leute erst seit einem Tag oder so, aber irgendwie es für eine kurze Zeit eine Hostelfamilie - die Leute kommen & gehen, aber man hat immer super coole Gespräche und man denkt, dass man teilweise Leute schon ewig kennt. Man geht durchs Hostel und mittlerweile kenne ich jeden. Man sagt jedem "Hallo" "Wie gehts" etc. es ist einfach so schön, und man ist ungebunden. Man kann tun und lassen was man möchte, man ist ungebunden. man lebt in den Tag hinein. man muss nix planen. Alles ist chillig. Man macht nur das, auf was man Lust hat. Man fragt rum, was jemand heute noch macht oder ob jemand Lust hat da oder da mit hinzukommen und dann entscheidet man.

Es ist so ein schönes Leben. Morgen such ich mir aber einen Job. Eigentlich habe ich überlegt nur bis Mittwoch in Sydney zu bleiben & dann mit den Scottish Girls Richtung Byron Bay zu fahren, aber ich glaube ich muss doch erstmal arbeiten, um bleibe erstmal noch 2 Wochen in Sydney. Aber mal schauen, die Meinung kann sich ja auch schnell ändern. Man wird eh jemand finden. Vielleicht flieg ich auch nächsten Montag noch mit jemanden für 2 Wochen nach Neu Seeland - alles ist möglich - alles passiert zu seiner Zeit. Man kann hier nix planen und es wäre auch falsch zu planen. Es ändert sich eh alle 10 Minuten.

Liebe Mädels, sagen wir lieber, liebe SINGLE Mädels, kommt nach Australien - man kann sich hier gefühlt alle 3 Minuten VERLIEBEN <3 ein Mann toller als der andere. Bei mir gerade aktuell: Charly aus Schweden. mal schauen, was draus wird.

Nach dem BBQ bzw während des BBQ´s haben wir natürlich an unserem "British-Table" (ich bin meistens mit den Engländern & Schotten unterwegs - mittlerweile hab ich auch schon einen englischen Akzent :D - Schotten reden übrigens wie Schwitzerdeutsch - man versteht sie am Anfang überhaupt nicht. Dachtet ihr British English ist schwer zu verstehen, dann habt ihr euch aber vertan - Schottisch ist die Hölle.) Zum Thema: "Woher glauben die Leute ist man?" - Einfache Antwort bei mir: KOMISCHWEISE SEHE ICH ANGEBLICH ENGLISCH AUS!?!?! oder es kommt CANADA oder SKANDINAVISCH - okay, skandinavisch kann ich mit leben, ist ja auch voll das Kompliment - aber noch NIEMAND hat gesagt ich sehe DEUTSCH aus - ich finde ich sehe Deutsch aus.

Zu meinem Sprachtalent - die meisten hier sagen, dass ich das beste Englisch spreche, was sie so von einem Deutschen gehört habe, denn man hört angeblich nicht, dass ich mich wie alle anderen Deutsch-Englisch spreche.

Also: VIELEN DANK AN MEINEN ENGLISCH LEHRER HERRN FLOER AUS DER 10. KLASSE, MEIN SITZENBLEIBEN BZW. MEINE 5 IN ENGLISCH WAR NICHT BERECHTIGT. MEIN ENGLISCH IST VOLL GUT!

Achso, um wieder auf den Freitagabend zurückzukommen - ich schweife ja gerne ab - nach viel Essen & Alkohol gings dann weiter auf der Terasse des hostels - mit was? Natürlich, mit mehr Alkohol. :D und dann in 3 verschiedene Diskos. Wer mich fragt wo ich den gestrigen Abend war? Ich kann es euch sagen: Meine Unterarme gleichen einem Stempelparadies verschiedenster Diskotheken - ich kann duschen & schruppen so lange wie ich will, naja so lange auch nicht, weil mehr als 5 Minuten in dem Ekelbad hat man nicht & will man auch nicht - die Stempel gehen einfach nicht ab. Aber es gibt schlimmeres. Wie: DANKE MAMA, MEIKE ist ein beschissener Name in englisch, französisch, spanisch und was auch immer sprechenden Ländern - NIEMAND spricht ihn je richtig & selbst Menschen aus Süddeutschland kennen ihn nicht. Höchstens der Holländer der sich gerade neben mich gesetzt hat, kann ich aussprechen. *hahaha*

Achja, der abend - ich schaff es nie weiterzuschreiben - nach 3 diskos hatte ich dann auch keine lust mehr und ging einfach so gegen 2 Uhr zurück zum hostel - eigentlich war ich müde & wollte schlafen - NIX DA - ich traf natürlich noch "Freunde" auf der Terasse & somit landete ich nach noch mehr Alkohol um 6 Uhr morgens in MEINEM Bett und stand um 9 uhr dann auch wieder auf, denn ich wollte mir mit anderen Sydney anschauen.

Wir zogen also morgens schon durchs Sydney durch den Botanic garden am Meer entlang zur Harbor Bridge & Opera House - überragend der garteb - ich habe in meinem leben noch nix schöneres gesehen - man kann es nicht beschreiben, wenn man es nicht gesehen hat. Weltklasse. nach Sightseeing Tour kamen wir abends wieder im Hostel an und dann wisst ihr ja was dann los ist: Um die Dusche prüglen, um den Spiegel prügeln, währenddessen schon ein bisschen Wein trinken, fertig machen, runter in den "Freiraum-Aufenthaltsraum" gehen, alle anderen treffen & quatschen und trinken und feiern und was auch immer jeder möchte...

...somit verabschiede ich mich heute. Es ist jetzt 11:00 Uhr. Die Sonne scheint immernoch - somit heute --> Ab an den BEACH, ich muss erstmal Farbe bekommen

Es tut mir sehr Leid, aber ich will NIE wieder weg hier. ich freue mich auf alles was noch kommt! Heimweh hab ich nicht...! ich muss einen australier finden, der mich heiratet. es ist soooooo unbeschreiblich toll hier!

Hab euch aber lieb & ich vermiss euch auch. <3

Bis später oder morgen. Fühlt euch gedrückt. Eure Meike, Maika, Mike, Michael oder was auch immer *hahahaha*

24.3.13 00:56, kommentieren

1.Tag --> i love it

"Gute Nacht" war gestern wohl dann doch nicht. *hihihihi* ;p ich machte mich also gestern noch schnell fertig, borgte mir Schuhe von Jennifer und wir zogen los zum Irish Pub. Alle Leute in bester Laune, wie kann es auch anders sein, ging die Party ab. Ich lernte ausser den Schottischen, englsichen & 2 französischen Mädels, die mit mir auf einem Zimmer sind noch den Johannes aus Fehmarn und den Georg aus Hamburg und die Kristin aus Bremen kennen.

Krisitin aus Bremen, 19 Jahre alt, war dann auch chillig drauf. Mit Rucksack und ungeschminkt zog sie auch durchs Land und fliegt leider morgen schon nach Hause.

 So, nun zum Geschehen zurück. Irish Pub war nach einem "Ciber" auch langweilig & Johannes, Georg, Krisitin und drei weitere Engländer (Stuart, Jhonny and i dont know who the other guy was) setzen uns dann in die Subway und fuhren in die City in die Side Bar. Nur noch mal vorab, in Australien wird jeder nach dem Ausweis gefragt, egal wie alt. Stuart war so voll, dass er es im Suff schaffte seine "ID-Card" in den Schlitz der U-Bahn zu werden (wieviel Pech muss man eigentlich haben und den genau zu treffen) und rastete kurz aus und ich kann es eigentlich gar nicht beschreiben wie lustig es war, wie die Jungs versucht haben, diesen Ausweis wiederzufinden-aber er ist wohl auf die Gleisen gefallen. Nach mehreren Rutschpartien die Rolltreppe herunter, erreichten wir dann auch die "Side Bar". Engländer - saufen, tanzen, rummachen...noch wie was krasseres in meinem Leben gesehen. Die Mädels tun und machen auch alles...unglaublich...-prüdes Deutschland dagegen...:D

Naja, die Jungs und ich gingen dann mal eine Rauchen nach draussen und wollten dann auch los ins Hostel. Ich wollte Kristin noch schnell Bescheid geben, die aber dann auch schon am rumknustchen mit dem Engländer Jhonny war. So wollte dann Johannes, Gregor und ich mit der U-Bahn alleine nach Hause fahren...die aber natürlich unter der Woche nicht mehr um halb 1 fuhr. So nahmen wir uns für 14 Dollar ein Taxi zum Hostel.

Im Hostel angekommen, saßen natürlich noch tausend Leute auf der Terasse und tranken Bier, wo ich auch nicht "Nein" sagen konnte. So trank ich noch ein Bier und ging dann ganz ganz leise in mein Zimmer. Handy an und Bett gesucht und schaute dann um mich...-und was war? Die Hälfte der Mädels nicht da. Dazu - sie kamen auch erst am nächsten Morgen. Wo geschlafen? Natürlich bei den Jungs im Nebenzimmer. :D Jaja, so ist das hier.

 Achja, wenn wir schonmal dabei sind. Für alle die nicht in Australien waren. Badezimmer sind super widerlich. Ohne Schuhe etc und Wischi waschi geht gar nicht. Selbst das Zähnepuste ist ein Meisterwerk. Schlangestehen morgens/abends mit einbegriffen. Ist allerdings sehr lustig, weil wer schneller aus dem Zimmer sprinten kann, der kann duschen. Als Pfadfinderin finde ich alles noch ziemlich in Ordnung. Für andere wahrscheinlich von Ekelgrad der reinste Horror.

So, heute morgen dann lange geschlafen. Schön gefrühstückt und dann ab ans Meer - Bondi Beach - erstmal ins Meer schwimmen gegangen und auch den ersten Sonnenbrand abgeholt. Unterwegs war ich mit 6 Mädels: Kerry & Jennifer aus Schottland, Dean & Lila aus Frankreich, Sunny & wie auch immer aus England. Aber eigentlich hat man noch so 15 andere Leute am Strand vom Hostel getroffen - großer haufen. Nachdem wir gegen 15 Uhr dann nach hause ins Hostel sind, bin ich erstmal schnell duschen gegangen und dann nochmal ab in die City.

Apropo Strand - ich wusste nicht, dass die Lifeguards am Bondi Beach so berühmt sind, und alle an zu kreischen fangen, wenn man ein Foto mit ihnen gemacht hat. Ich hab dazu auch übrigens nochmal eins gemacht. Die waren echt heiss.

So, heute Abend haben wir dann Kangeroo Fleisch mit Kartoffelpü und Pilzen zusammen gegessen, der Chris aus England war auch dabei. Sunny hat sehr lecker alles zubereitet. Also, man muss sich das schon so wie im ferienlager oder auch Klassenfahrten vorstellen, wo sich alle um die Herdplatten, besteck etc. kloppen...aber sehr unterhaltsam...! Kängeruhfleisch ist der Hammer - sooooo lecker!!!! Überragend!

nach dem Essen hab ich dann auch noch ein paar Deutsche kennengelernt. Den Anton, den Sebastian, die Miriam und mir fällt der Name gerade nicht ein...so Sturzbetrunken bin ich jetzt auch. An Alkohol mangelts wenig. Für Rechtschreibfehler und alles weitere bitte ich zu entschuldigen. :D der Alkohol, Leute. Also der Anton hat heute Geburtstag und wird süsse 21. *hahahaha* Der andere Engländer fraß dann noch eine Kakalake im Suff und alle haben sich geekelt und währenddessen ich hier schreibe, geht draussen noch die Party ab. Aber es ist 2 Uhr in der früh, ich bin müde und ich will morgen die Stadt erkunden...

So, i have the best time of my life - es ist so lustig so unbeschreibtlich hier. so viele neue Leute mit denen man über alles quatschen kann. Wie faszinierend es doch wieder ist, dass ich merke, wie schnell ich mich einer anderen Sprache anpassen kann und umdenken kann. Teilweise denk ich nach 1 Tag schon in Englisch. ich muss sagen, dass es keine beschissenere Sprache als Schottisch gibt-die versteht man mal gar nicht, ist wie Schweitzerdeutsch und British Englisch muss man auch mal 10 mal zuhören, damit man es versteht. Aber naja, "thats life". Ich war noch nie so gechillt wie hier. Einfach alles cool! Ich freu mich auf die nächsten Tage. Morgen Sydney erkunden mit Brooke. & vielleicht noch Beach.

Ich drück euch alle. Hab euch lieb. habt noch einen schönen Tag, wir haben ja 10 Std Zeitverzögerung. Ich geh jetzt aber wirklich schlafen. JETLAG (a oder e-was auch immer) - kenn isch net. JUTE NACHT KINDERS VON THE SYDNEY COLUMNIST. Bussis

 Achja Fotos folgen sofort. Muss erstmal kamera anschließen. Mit Alkohol intus nicht so einfach.

Achja, auf den Weg ins Bett traf ich noch 4 heiße Schweden: den Philipp, den Charly, den Jimmy und wen auch immer, schon wieder vergessen. Werd ich ja dann morgen abend sehen...! Morgen Abend is BBQ-Evening for 5 Dollars.

2 Kommentare 21.3.13 16:22, kommentieren

Die Reise

Liebe Freunde, Bekannte, Mitleser....

 ...dieser Blog ist gleichzeitig auch mein Reisetagebuch. Wer Interesse daran hat, darf natürlich gerne mitlesen, darüber urteilen und auch sprechen...

Fangen wir doch noch einmal von Vorne an.

Am 18.März 2013 setzte ich mich in den ICE Richtung Frankfurt. Tränenreicher Abschied von allen meinen Freunden mitinbegriffen...Von dort aus, ging mein Flug um 22:15 Uhr erstmal nach Singapur. Am Flughafen lernte ich schon gleich ein nettes "Pärchen" kennen, die Elli & den David aus Mannheim direkt am Check-in Schalter kennen. Der Flug nach Singapur war sehr angenehm. Ich hatte eine ganze Reihe (3 Sitze) nur für mich...ich konnte mich also schön hinlegen, und schlief erstmal 11 Stunden lang durch. In Singapur angekommen, stieg ich aus dem Flugzeug und bekam direkt einen Hitzeschlag. Ich hatte natürlich auch 3 Pullover an, zu dem kam ein Fliespulllover...leider viel zu dick angezogen für ein tropisches Klima dort - es waren nämlich 30 Grad. So verbrachte ich mit vielen Hitzewallungen (ja, ich hab sogar 2 Pullis ausgezogen) die 2 Stunden am Flughafen in Singapur mit Elli und David. Leider flogen die Beiden weiter nach Melbourne, somit musste ich die Reise wieder alleine fortsetzen. Aber wie sollte es kommen, ich lernte gleich den nächsten Reisenden, einen Studenten aus Polen kennen. Nach einem nicht ganz so guten Flug wie den vorherigen kam ich endlich um 6:40 Uhr australischer Zeit in Sydney an. Nach längerem Warten an der Passkontrolle - wieso hab ich mir eigentlich so einen Stress gemacht?! Die wollten mal gar nix sehen...keinen Kontoauszug, kein Visum, nix... - ging es nun weiter, Alex´s Drivers zu suchen. Nach guter Beschreibung per email meines vorabgebuchten Hostels, fand ich diesen natürlich sofort. Die Fahrt allerdings vom Flughafen zum Hostel "Original Backpackers" dauerte aber umso länger...1 1/2 Stunden, da der Verkehr um diese Uhrzeit die Hölle war. Um 9 Uhr erreichte ich dann endlich das Hostel...mein Bett war zwar noch nicht frei, aber ich konnte schonmal eine Dusche nehmen - endlich - und meine Sachen in einen Raum stellen.

Dann ging ich runter in Richtung "Küche"  - da saß ich nun, alleine, irgendwie "LOST" ...ABER, die Meike ist ja nicht doof, quatscht den nächsten an, wie das hier mit dem Frühstück abläuft und bekam Gott sei Dank KAFFEE...!!! Naja, dann saß ich aber wieder da...alleine...müde. Mmh...was soll man machen?!? Da fragte ich erstmal den nächsten wo es hier einen Supermarkt gibt. Bevor ich mich auf den Weg machte, bekam ich endlich mein Zimmer. Die Dame an der Rezeption gab mir sogar ein 10 Bett Mädchen Zimmer anstatt was ich gebucht hatte, ein 10 Bett Mixed Zimmer. Die Mädels waren auch alle sehr cool drauf. Das erleichterte es mir erstmal. Sie erklärten mir nochmal alles und dann machte ich mich auf den Weg in den Supermarkt. Supermarkt Australien - super teuer, super groß, super Auswahl. Danach holte ich mir sogar schon ein Handy mit australischer SIM-Karte und eröffnete ein australisches Konto.

So so...so zu dem...Sagt mal Leute wer hat eigentlich im Internet geschrieben, dass man mit einem Rucksack reisen soll??? Wo nix reinpasst!!! Achja, und nur alte Sachen etc mitnehmen!?! HALLO??? Alles für die Katz...also die Mädels hier haben erstmal alle einen überdimensionalen Koffer. Luschig anziehen ist hier schonmal gar nicht!!! Ungeschminkt??? Auch noch keinen gesehen...! Alternativ? Schon gar nicht...! Ich hoffe das liegt an Sydney...so richtig gefunden hab ich noch keinen, aber ich bin auch erst 7 Std hier. Morgen gehts mit den Mädels erstmal an den Strand. Ich werde berichten....

 Ich sage "Gute Nacht" - ich bin Hundemüde. Für Rechtschreibfehler, inkorrekte Formulierungen etc. entschuldige ich mich.

Hab euch lieb. <3 Bussi die Meike aus Sydney

5 Kommentare 20.3.13 07:07, kommentieren